Feuerzeug-Eklat: DFB entscheidet über Einspruch von Union und Co

Von Ulrike John

Frankfurt am Main - Das DFB-Bundesgericht verhandelt am Freitag ab 12.30 Uhr in Frankfurt über den Feuerzeug-Eklat beim Bundesliga-Spiel zwischen Union Berlin und dem VfL Bochum.

VfL-Keeper Patrick Drewes (32) hält das Feuerzeug hoch, mit dem er am Kopf getroffen worden ist. Erst danach ist er zu Boden gesunken.
VfL-Keeper Patrick Drewes (32) hält das Feuerzeug hoch, mit dem er am Kopf getroffen worden ist. Erst danach ist er zu Boden gesunken.  © Andreas Gora/dpa

Gegen das erstinstanzliche Urteil des Sportgerichts beim Deutschen Fußball-Bund hatten neben Union auch Holstein Kiel und der FC St. Pauli Einspruch eingelegt, da es in den Abstiegskampf eingreifen könnte.

Das Sportgericht hatte im Januar dem Einspruch der Bochumer gegen das 1:1 stattgegeben und entschieden, dass die Partie mit 2:0 für den VfL gewertet wird.

Die Partie im Stadion An der Alten Försterei war am 14. Dezember in der 92. Minute für mehr als 25 Minuten unterbrochen, nachdem der Bochumer Schlussmann Patrick Drewes (32) von einem aus dem Union-Block geworfenen Feuerzeug getroffen worden war und vom Feld musste.

Das Spiel wurde danach durch Schiedsrichter Martin Petersen (39) ohne Drewes fortgesetzt und beendet. Die Mannschaften einigten sich auf einen Nichtangriffspakt.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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