Gute Nachricht für die Titans: Dreamer fehlt nicht so lang wie befürchtet
Dresden - Nicht so schlimm wie befürchtet, trotzdem gibt es keine komplette Entwarnung: Wes Dreamer (24) hat sich nicht wie ursprünglich angenommen einen Mittelhandbruch zugezogen. Der Top-Scorer der Dresden Titans wird aber trotzdem vorerst fehlen.

474 Punkte hat Dreamer bisher in der Saison für Dresdens Korbjäger erzielt - das ist Platz sechs in der gesamten ProA.
Doch am Samstag, im nächsten von noch vier Endspielen um die Play-offs, bei Phoenix Hagen wird Dreamer wie schon zuletzt gegen Spitzenreiter Jena fehlen.
Der 24-Jährige hat sich zum Glück aber "nur" eine Knochenprellung in der Mittelhand zugezogen. Deutlich Schlimmeres war befürchtet worden.
"Zwischen dem Mittelhand- und Handwurzelknochen sieht es auf dem MRT wie eine Fraktur aus", hatte Coach Fabian Strauß (32) noch am Samstag gesagt.
"Es ist nach dem Tübingen-Spiel dick geworden, da war wie ein kleines Ei drin. Wir kennen es von Grayson Murphy vergangene Saison, dass solche Schwellungen in der Mittelhand nicht so gut sind." Eine genauere MRT-Untersuchung hier in Dresden gab deutliche Entwarnung.
"Er fühlt sich von Tag zu Tag ein bisschen besser. Wir müssen schauen, ob er nächste Woche schon wieder voll in den Kontakt gehen kann", ist auch Strauß erleichtert. "Was das für unsere Play-off-Chancen bedeutet? Wir müssen so oder so in Hagen gewinnen!"
Titelfoto: Lutz Hentschel