Schwertransport brennt auf A7: Bergung dauert an
Seevetal - Es stockte am Donnerstagmorgen auf der A7 in Richtung Hamburg. Ein großes Fahrzeug behinderte den Verkehr.

Zwischen Seevetal-Ramelsloh und Horster Dreieck geriet gegen kurz nach 4 Uhr ein 62-Tonnen-Schwertransport in Brand, teilte die Polizei mit. Das Fahrzeug befand sich auf der Verbindungsfahrbahn von der A7 zur A1. Ein hinterer linker Reifen brannte.
Es entstand dichter Qualm. Dem Fahrer gelang es, seine Zugmaschine rechtzeitig vom Auflieger abzukoppeln. Sie blieb von den Flammen verschont.
Die Feuerwehr konnte den Brand auch mithilfe von Schaum löschen. Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden liegt bei mehreren zehntausend Euro.
Der Schwertransport hatte einen Kübeltransporter für Schlacke geladen. Ob dieser beschädigt wurde, ist unklar.
Während des Einsatzes war die A7 in dem Bereich voll gesperrt. Mittlerweile ist sie wieder freigegeben. Doch die Bergungsarbeiten dauern an.
Zwei Kräne zur Bergung erforderlich

Daher bittet die Polizei, in dem Bereich besonders vorsichtig zu fahren. An der Unfallstelle ist die Fahrbahn verengt. Die Zufahrt zur A39 ist bis zum Abschluss der Bergung nicht möglich.
Diese soll gegen 15 Uhr beginnen. Dazu müssen zwei Kräne eingesetzt werden. Sie laden die Ladung auf einen anderen Auflieger um.
Zudem wird in dem Bereich eine Brücke instandgesetzt. Daher ist bis 1. Juni im Baustellenbereich nur ein Fahrstreifen frei.
Erstmeldung: 7.15 Uhr. Aktualisiert 14.04 Uhr.
Titelfoto: NEWS5 / Sebastian Peters