Schwerer Unfall am Wiesbadener Kreuz: Vierköpfige Familie in Klinik gebracht
Wiesbaden - Ein Auto wurde in die Luft geschleudert und überschlug sich mehrfach: Beim Wiesbadener Kreuz in Westhessen kam es am frühen Freitagabend zu einem Unfall mit vier Verletzten.

Der Crash ereignete sich gegen 18.32 Uhr nahe Hochheim am Main, wie die Polizei mitteilte.
Demnach war ein 28-jähriger Mann mit einem Auto auf der A3 aus Richtung Köln kommend unterwegs. Mit in dem Wagen saßen der 18-jährige Bruder des Fahrers sowie die 52 Jahre alte Mutter und der 64-jährige Vater.
Das Auto fuhr gerade auf der Verbindung zur A66 in Richtung Frankfurt am Main, als der Wagen in einer Kurve "aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit" von der Fahrbahn abkam, wie ein Sprecher erklärte.
Das Auto fuhr auf eine Schutzplanke auf. Dadurch wurde der Wagen in die Luft geschleudert, er überschlug sich mehrfach und blieb etwa 25 Meter neben der Autobahn auf der rechten Fahrzeugseite liegen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die vier verletzten Insassen aus dem Autowrack befreien.
Sperrung des Wiesbadener Kreuzes am Freitagabend

Der 18-Jährige und der 64-jährige Familienvater erlitten bei dem Unfall nur leichte Verletzungen. Der 28-Jährigen und die 52-Jährige wurden schwerer verletzt. Sie alle wurden vom Rettungsdienst versorgt und in nahe liegende Krankenhäuser gebracht.
"Am Fahrzeug der Familie entstand Totalschaden", hieß es weiter. Auch die Schutzplanke wurde beschädigt. Insgesamt schätzt die Polizei den Sachschaden auf etwa 16.500 Euro.
Das Wiesbadener Kreuz wurde infolge des Crashs am Freitagabend vorübergehend gesperrt. Ein Stau bildete sich dadurch aber nicht.
Gegen den Fahrer des Autos wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.
Titelfoto: Polizeipräsidium Westhessen