Unfall auf der A1: Nicht alle nehmen es mit der Rettungsgasse so genau

Burscheid - Mit dem Hinweis auf eine eingeklemmte Person wurde die Feuerwehr Burscheid am Mittwochmorgen, gegen 8.25 Uhr, zu einem Unfall auf der A1 in Richtung Leverkusen alarmiert.

Die Löschzüge Stadtmitte und Hilgen kümmerten sich um die Sicherung der Unfallstelle. Zwei Fahrstreifen der A1 wurden voll gesperrt.
Die Löschzüge Stadtmitte und Hilgen kümmerten sich um die Sicherung der Unfallstelle. Zwei Fahrstreifen der A1 wurden voll gesperrt.  © Freiwillige Feuerwehr Burscheid

Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte staute sich der Verkehr über mehrere Kilometer weit zurück, was ein schnelles Durchkommen der Helfer deutlich erschwerte.

Was die Kameraden besonders ärgerte: Vor allem im Baustellenbereich wurde die Rettungsgasse nach dem Durchfahren eines Einsatzfahrzeuges immer wieder von den wartenden Verkehrsteilnehmern geschlossen.

Kurz hinter der Talbrücke Köttersbach entdeckte die Feuerwehr schließlich den Crash mit insgesamt zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine eingeklemmte Person konnten die Kameraden vor Ort, trotz eines auf der Seite liegenden VW Polo, aber nicht ausmachen.

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Die Verletzten wurden zu diesem Zeitpunkt schon längst durch den Rettungsdienst betreut und medizinisch versorgt.

Die Löschzüge Stadtmitte und Hilgen kümmerten sich derweil um die Absicherung der Unfallstelle. Hierbei wurden zwei Fahrstreifen vorübergehend voll gesperrt. Betriebsmittel waren glücklicherweise keine ausgelaufen.

Nach rund 40 Minuten war der Einsatz für die Burscheider Einsatzkräfte beendet. Wie es zu dem Unfall kam, ermittelt inzwischen die Polizei.

Titelfoto: Freiwillige Feuerwehr Burscheid

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