Von Marco Rauch
Leverkusen - Nach den herunterfallenden Eiszapfen auf der Leverkusener Rheinbrücke sollen Experten der Autobahn GmbH nun die genaue Ursache herausfinden.
Ergebnisse werde es vermutlich Anfang nächster Woche geben, teilte ein Sprecher mit.
Demnach werde sich unter anderem die exakte Wetterlage zum Zeitpunkt des Geschehens sowie die Gegebenheiten vor Ort angeschaut.
Auch die Baupläne der Brücke werden begutachtet. Dass die Brücke erneut voll gesperrt werde, sei "sehr unwahrscheinlich", sagte Bauer mit Blick auf entsprechende Medienberichte.
Die herabfallenden Eiszapfen hatten am Freitag vergangener Woche für mehrere kleine Unfälle mit Sachschäden sowie für eine stundenlange Sperrung der wichtigen Leverkusener Rheinbrücke gesorgt.
Sie konnte erst nach einer aufwendigen manuellen Entfernung der Eisplatten mit Hilfe eines Hubsteigers nach rund sechs Stunden wieder freigegeben werden, wie die Autobahngesellschaft mitteilte.
Der Verkehr auf der A1 staute sich in beiden Richtungen vor den Autobahnkreuzen Köln-Nord und Leverkusen auf mehreren Kilometern. Täglich passieren im Durchschnitt mehr als 100.000 Fahrzeuge die Brücke.