Sachsen: Auf dem Weg zum Einsatz - Notarztwagen kippt um und landet im Straßengraben!

Pirna - Helfer in Not: Die Besatzung eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) wurde am Freitagabend zu einem Einsatz gerufen - und brauchte wenig später selbst Hilfe!

Der massive Schneefall und die glatte Fahrbahn wurden dem NEF-Fahrer (57) offenbar zum Verhängnis.
Der massive Schneefall und die glatte Fahrbahn wurden dem NEF-Fahrer (57) offenbar zum Verhängnis.  © Marko Förster

Gegen 19 Uhr seien nach TAG24-Informationen die Johanniter mit Blaulicht zu einem Notruf in der Nähe von Pirna (Sachsen) unterwegs gewesen sein, als es zu einem Unfall kam.

Auf der Kreisstraße 8763 zwischen Meusegast und Burkhardswalde hätten sie aufgrund der rutschigen, schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren.

Daraufhin sei das NEF in einer Rechtskurve nach links von der Straße abgekommen und auf die Fahrerseite gekippt.

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Der Fahrer (57) und die Notärztin (67) seien wenig später von ihren Rettungsdienst-Kollegen vorsorglich in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden. Wie schwer ihre Verletzungen sind, ist bislang unklar.

Die Feuerwehr von Meusegast und Burkhardswalde wurde zur Einsatzstelle gerufen. Die Polizei nahm den Unfall auf.

Die Bergung des großen Fahrzeuges soll nicht ganz reibungslos vonstattengegangen sein.
Die Bergung des großen Fahrzeuges soll nicht ganz reibungslos vonstattengegangen sein.  © Marko Förster

Sogar der Abschleppdienst soll ausgerutscht sein

Ein Kran soll schließlich Abhilfe geschafft haben, sodass das NEF auf einen Schlepper gezogen werden konnte.
Ein Kran soll schließlich Abhilfe geschafft haben, sodass das NEF auf einen Schlepper gezogen werden konnte.  © Marko Förster

Die Bergung des Notarztwagens habe sich jedoch durch nicht enden wollenden Schneefall und eine rutschige Fahrbahn schwieriger als gedacht gestaltet.

Bei anfänglichen Versuchen sei selbst das Abschleppfahrzeug ins Rutschen gekommen. Die Räder seien durchgedreht.

Mit einem 18-Tonnen-Kran des Abschleppdienstes ADAC sei es schließlich gelungen, das verunfallte Auto wieder auf die Räder zu stellen und anschließend auf den Schlepper zu ziehen.

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Der Sachschaden an dem rund 100.000 Euro teuren Fahrzeug liegt wahrscheinlich im fünfstelligen Bereich. Die Kreisstraße war während der Bergungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt.

Der Unfalldienst wird sich nun mit den genauen Umständen des Unfalls auseinandersetzen.

Titelfoto: Marko Förster

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