Weimar - Die geplante Sanierung des Goethe-Wohnhauses in Weimar fällt kleiner aus.
Grund für die nicht vollständige Sanierung sind nach Angaben der Klassikstiftung Weimar ausbleibende Fördermittel des Bundes.
Daher will die Stiftung nach eigener Aussage bei der Erneuerung des Gebäudes Prioritäten setzen. Demnach werden auf jeden Fall das Dach, die Fenster und Elektronik auf Vordermann gebracht werden.
Dank privater Spenden können sogar Anstriche gemacht und der Hausgarten renoviert werden. Barrierearm werde das Museum durch die Sanierung jedoch erstmals nicht werden, hieß es.
Der Bund hatte mehr als 30 Millionen Euro Fördermittel zugesagt - fließen werden aber vorerst nur 13 Millionen. Das Goethe-Wohnhaus soll ab Ende nächsten Jahres bis voraussichtlich 2029 saniert werden.