Hochwasser in Thüringen: Höchste Meldestufen überschritten
Jena/Oldisleben - In Thüringen sind mancherorts die höchsten Hochwasser-Meldestufen erreicht beziehungsweise überschritten worden.

Betroffen ist vor allem der Norden Thüringens.
Wie aus einer Übersichtskarte des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) am Sonntagnachmittag hervorging, wurde die höchste Meldestufe 3 an der Wipper in Hachelbich (Kyffhäuserkreis) erreicht.
An der Unstrut in Oldisleben (Kyffhäuserkreis), an der Wipper in Wipperdorf und an der Helme in Sundhausen (beide Landkreis Nordhausen) wurde die Meldestufe 3 überschritten.
Auch in Südthüringen wurde die höchste Meldestufe überschritten - betroffen ist die Nahe in Hinternah (Landkreis Hildburghausen).
Ab Alarmstufe 1 besteht nach Angaben des TLUBN ein "regelmäßiger Kontrolldienst" - etwa an Brücken, Durchlässen und sonstigen Gefährdungspunkten.
Zweithöchste Meldestufen in Südthüringen überschritten
In Alarmstufe 2 ist hier sowie an wasserwirtschaftlichen Anlagen ein regelmäßiger Kontrolldienst sowie ein ständiger Wachdienst eingerichtet.
Ab Alarmstufe 3 sind aktive Maßnahmen zur Hochwasserabwehr zu ergreifen.
Auch in anderen Teilen Thüringens stiegen die Pegel. Zweithöchste Meldestufen wurden beispielsweise im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sowie im Landkreis Hildburghausen überschritten.
Erstmeldung am 24. Dezember, um 8.50 Uhr, aktualisiert um 16.12 Uhr
Titelfoto: Carsten Jentzsch