Hochexplosive Säure im Keller gefunden: LKA gibt Entwarnung

Weimar - Am Montagnachmittag hatte eine Anwohnerin hochexplosive Säure in ihrem Keller entdeckt. Mehrere Häuser im Weimarer Rosenweg mussten daraufhin evakuiert werden.

In Schutzanzügen wurde die Säure unter die Lupe genommen.
In Schutzanzügen wurde die Säure unter die Lupe genommen.  © Johannes Krey - JKFOTOGRAFIE & TV

Spezialisten des Landeskriminalamtes stellten am Dienstag die Pikrinsäure sicher und gaben Entwarnung. Die Flasche wurde in einer explosionssicheren Spezialtasche abtransportiert und soll nun fachgerecht entsorgt werden.

Den Angaben nach handelte es sich bei der hochexplosiven Säure um eine sehr gut erhaltene Substanz, von der im Ernstfall eine Gefahr hätte ausgehen können, hieß es.

Eine Anwohnerin hatte die Säure am Montag in einem Behälter im Keller ihres Hauses entdeckt. Wie die Polizei erklärte, gehörte die Substanz offenbar zur Ausstattung eines Apothekers, der früher dort wohnte. Den Informationen nach befand sich der Behälter seit etwa zehn Jahren im Keller des betroffenen Hauses.

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Die Feuerwehr begutachtete die Säure und trug dabei Schutzanzüge. Anschließend hatten sich die Einsatzkräfte dazu entschieden, den Stoff bis zum heutigen Dienstag vor Ort zu lassen. Eine Gefahr hätte nur bestanden, wenn der Behälter bewegt worden wäre.

Eine Anwohnerin hatte den Behälter in ihrem Keller gefunden.
Eine Anwohnerin hatte den Behälter in ihrem Keller gefunden.  © Johannes Krey - JKFOTOGRAFIE & TV

Wegen des Gefahrguteinsatzes waren Montagnachmittag mehrere Häuser im Rosenweg evakuiert worden. Nach rund 90 Minuten konnten die Anwohner wieder in ihre eigenen vier Wände zurückkehren.

Titelfoto: Johannes Krey - JKFOTOGRAFIE & TV

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