Gewerkschaft der Polizei in Thüringen reagiert irritiert auf Maiers Pläne

Von Stefan Hantzschmann

Erfurt - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Thüringen reagierte irritiert auf die Pläne von Thüringens Innenminister Georg Maier (57, SPD).

Wie viele Landespolizeiinspektionen es am Ende geben wird, sei offen, hatte Maier gesagt. (Symbolbild)
Wie viele Landespolizeiinspektionen es am Ende geben wird, sei offen, hatte Maier gesagt. (Symbolbild)  © Hannes P Albert/dpa

"Besonders befremdlich ist für uns, dass wir von den bereits sehr konkreten Plänen des Innenministers heute erstmals über die Presse erfahren haben", hieß es in einer Mitteilung. Sie kritisierte die gesetzte Frist zur Stellungnahme zu den Reformplänen als unzureichend.

"Wir bezweifeln zudem ausdrücklich, dass die von Minister Maier gesetzte Schwerpunktsetzung – insbesondere die geplante Stärkung der Landespolizeidirektion als zentrale Behörde – in der gewünschten Form zu einer tatsächlichen Entlastung der Basis führt", hieß es.

Thüringens GdP-Vorsitzende Mandy Koch sagte: "Wer eine zukunftsfähige Polizei will, muss die Menschen mitnehmen, die sie tagtäglich tragen." Der Innenminister verfehle dieses Ziel derzeit.

Thüringens Innenminister will die Struktur der Polizei im Freistaat reformieren und schließt eine Reduzierung der Zahl von Landespolizeiinspektionen nicht aus.

Titelfoto: Hannes P Albert/dpa

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