Frau wischt ihre Wohnung, dann müssen Polizei und Feuerwehr anrücken
Mühlhausen - Für gewöhnlich sollte ein Hausputz keinen Einsatz von Polizei und Feuerwehr zur Folge haben. Am Dienstag im Unstrut-Hainich-Kreis war aber genau das der Fall!

Neben einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr hatte ein übermäßiger Gebrauch von Wischwasser am Dienstagabend auch ein Strafverfahren zur Folge, wie aus Angaben der Landespolizeiinspektion (LPI) Nordhausen von Mittwochvormittag hervorgeht.
Beim Wischen ihrer Wohnräume soll eine Bewohnerin derart viel Wasser genutzt haben, dass es durch die Decke einer darunter liegenden Wohnung getropft habe, hieß es.
Der Untermieter sei daraufhin zu seiner Nachbarin gegangen. "Da er versucht haben soll, in die Wohnung zu gelangen und dabei eine Frau geschubst habe, wird gegen den Mann wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Hausfriedensbruchs ermittelt", hieß es.

Die Frau sei durch die Einsatzkräfte darauf hingewiesen worden, bei künftigen Wischaktionen weniger Wasser zu verwenden. Nach ersten Erkenntnissen soll schätzungsweise ein recht überschaubarer Schaden entstanden sein, wie die LPI gegenüber TAG24 erklärte.
Titelfoto: Friso Gentsch/dpa123RF/vladansrs/Montage