Landesschülerrat kritisiert Abi-Prüfungen in Sachsen: Das steckt dahinter

Dresden - Sind die Abiturprüfungen in Sachsen fair?

Sachsens Landesschülersprecherin Amy Kirchhoff (16) kritisiert fehlende Nachteilsausgleiche bei den aktuellen Abschlussprüfungen.
Sachsens Landesschülersprecherin Amy Kirchhoff (16) kritisiert fehlende Nachteilsausgleiche bei den aktuellen Abschlussprüfungen.  © PR

Keineswegs, findet der Landesschülerrat Sachsen (LSR) und fordert Änderungen. Vor allem bei Nachteilsausgleichen gebe es Nachholbedarf, findet LSR-Vorsitzende Amy Kirchhoff (16).

Zwar sei Legasthenie (Lesen, Schreiben) inzwischen als Lernschwäche anerkannt, Dyskalkulie (Rechnen) jedoch nicht, kritisiert Kirchhoff in einer Mitteilung. Auch die Einschränkungen während der Pandemie, von der alle Prüflinge des Abschlussjahrgangs betroffen sind, sieht sie nur bedingt berücksichtigt.

"Faire Prüfungen müssen die Umstände der SchülerInnen widerspiegeln und gute Ergebnisse ermöglichen", so Kirchhoff.

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Das bedeute, in der Praxis brauche es für jeden Nachteil auch Nachteilsausgleiche.

Am Mittwoch begannen die Abiturprüfungen an den Gymnasien. In zwei Wochen ziehen die Oberschulen nach.
Am Mittwoch begannen die Abiturprüfungen an den Gymnasien. In zwei Wochen ziehen die Oberschulen nach.  © dpa/Sebastian Kahnert

Die Abschlussprüfungen an sächsischen Schulen starteten am Mittwoch mit der Abiturprüfung in Biologie. Die ersten Prüfungen an den Oberschulen beginnen am 17. April.

Titelfoto: Bildmontage: dpa/Sebastian Kahnert, PR

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