Bombe in Frankfurt (Oder) gefunden: Evakuierung und Sperrung des Luftraums

Halbe Stadt - In der Innenstadt von Frankfurt (Oder) ist am Montag eine Bombe gefunden worden, die am Mittwoch entschärft wird.

Dieser Bereich in Frankfurt (Oder) wird am Mittwoch bis 8 Uhr evakuiert.  © Stadt Frankfurt (Oder)

Die Splitterbombe von 250 Kilogramm wurde bei Bauarbeiten im Boden im Bereich Halbe Stadt entdeckt, wie die Stadt mitteilte.

Der Blindgänger wird ab 8 Uhr vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei (KMBD) entschärft.

Dazu wird ein Gefahren- und Evakuierungsbereich festgelegt sowie der betroffene Luftraum ab diesem Zeitpunkt gesperrt.

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Im betroffenen Umkreis befinden sich neben Wohnungen das Ärztehaus am Kleistpark, der Gebäudekomplex Franz-Mehring-Straße 22-23c (mit Filiale der Sparkasse Oder-Spree), Kaufland, das Kleist Forum, der Nahkaufkomplex sowie das MehrGenerationenHaus MIKADO. Alle Einrichtungen bleiben am Mittwoch geschlossen. Bestehende Termine im Ärztehaus werden abgesagt, so die Stadt.

Mehr als 2000 Anwohner werden ab 7 Uhr mittels Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen.

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Nach Bombenfund: Bürgertelefon, Notunterkunft und Transportunterstützung

Ein Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den 250 Kilogramm schweren Blindgänger entschärfen. (Symbolbild)  © Philipp Schulze/dpa

Betroffene Anwohner, die während der Evakuierung eine Bleibe brauchen, können in der Brandenburg-Halle, Stendaler Straße 26 Unterschlupf finden.

Für Nachfragen wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter 03355653705 ab Dienstag von 8 Uhr bis 17 Uhr freigeschaltet ist. Auch für den Transport dorthin gibt es Unterstützung. Bei Bedarf ist eine telefonische Anmeldung unter derselben Nummer notwendig.

Aktuell bestehe keine akute Gefahr für Leib und Leben, so die Stadt. Es wird um Besonnenheit aller Betroffenen gebeten und darauf hingewiesen, dass offiziellen Anweisungen dringend Folge zu leisten ist.

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Am Dienstagnachmittag findet um 16.30 Uhr eine Lagebesprechung mit dem Oberbürgermeister René Wilke (40, parteilos), dem Beigeordneten für Jugend, Soziales und Gesundheit Jens-Marcel Ullrich (SPD) sowie allen Beteiligten statt.

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