Warnstreiks in BaWü beendet: Mehr Lohn fürs Omnibusgewerbe
Von Thomas Kaufner
Stuttgart - Der Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe ist beigelegt. Nach Angaben des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) einigte sich der Verband mit der Gewerkschaft ver.di auf Lohnerhöhungen in drei Stufen - bei einer Laufzeit von 27 Monaten.

Demnach steigen die Entgelte am 1. März um drei Prozent, ab 1. Mai 2026 um weitere drei Prozent und ab 1. Januar 2027 um zwei Prozent.
"Die Höhe des Abschlusses ist hart an der Grenze dessen, was viele Busunternehmen in Anbetracht des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds zu leisten imstande sind", bilanzierte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Horst Windeisen.
"Die Laufzeit von 27 Monaten gewährt den Unternehmen jedoch Planungssicherheit, was angesichts der ungewissen Zukunft bei Themen wie Deutschlandticket und zunehmenden Finanznöten von Landkreisen und Kommunen dringend notwendig ist."
"Mit diesem Paket können wir die Arbeitsbedingungen weiter verbessern. Die von den Arbeitgebern geforderte Stagnation konnte dank der starken Streikbewegung verhindert werden", sagte Verhandlungsführer Jan Bleckert laut ver.di-Mitteilung.
Titelfoto: Ole Spata/dpa