Feuer in Putins Palast: Seine Datscha steht in Flammen!
Ongudai (Russland) - Auf Putins Datscha in fernen Altaigebirge hat es gebrannt. Ein Nebengebäude des üppigen Palastes fiel einem Feuer zum Opfer. Das streng bewachte Objekt gilt bei Beobachtern als Wladimir Putins (71) Geheimversteck - im Fall der Fälle.
Seit 2009 kommt Putin gerne in den "Altai-Hof", hier feierte er rauschende Feste mit seinem guten Freund Silvio Berlusconi (†81).
Nun kam es auf dem mehrere Hektar großen Anwesen zu einem Feuer. Ein Nebengebäude des Palastes stand am Donnerstag lichterloh in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Das berichtete der Nachrichtendienst Sirena unter Berufung auf kremlfeindliche Blogger.
Warum das Gebäude in Vollbrand stand, ist völlig unklar, die Behörden schweigen. Fest steht, dass mehrere Feuerwehrleute zum abgeschotteten Gelände gerufen wurden und das Feuer zügig löschen konnten. Sirena liegen entsprechende Bilder vor, die echt sein sollen.
Offiziell ist der riesige Komplex ein Tagungszentrum und Wellnesshotel. Eigentümer ist der Staatskonzern Gazprom. Doch Urlaub machen dürfen dort nur ganz wenige.
Bilder: Das ist Putins "Altai-Hof"
Geheimnisvolles Anwesen im Altaigebirge wirft Fragen auf
Obwohl das Objekt und die einzige Zufahrtsstraße von Sicherheitskräften streng überwacht werden, sind einige Details über den "Altai-Hof" bekannt.
So verfügt die festungsartige Anlage etwa über ein eigenes Elektrizitätswerk, einen Hubschrauberlandeplatz, mehrere Gebäude für das Personal und landwirtschaftliche Flächen. Auch Ziegen, Pferde und Rinder werden auf dem ausgedehnten Areal gehalten.
Eigentümer Gazprom soll in den 2011 eröffneten Komplex mindestens 3 Milliarden Rubel (nach damaligem Umrechnungskurs 75 Millionen Euro) investiert haben. Ein halber Berg wurde eigens für den "Altai-Hof" weggesprengt.
2011 wollten Journalisten der kremlkritischen Zeitung Novaya Gazeta spontan in das "Wellnesshotel" einchecken. Ohne Erfolg: Sie wurden vom Sicherheitsdienst unverzüglich zum Ausgang eskortiert. Es handelt sich um eine Einrichtung für Spitzenbeamte, hieß es damals. Der Zutritt bleibt auch weiterhin nicht gestattet.
Unabhängig davon werden immer wieder Gerüchte laut, wonach Putin und seine Getreuen im Falle eines Atomkrieges sich hierhin zurückziehen wollen. So berichtete etwa die britische Daily Mail unter Berufung auf den bekannten Kremlexperten Valerij Solowei (61), dass die Anlage einen luxuriösen Hightech-Bunker beherberge.
"Tatsächlich handelt es sich nicht um einen Bunker, sondern um eine ganze unterirdische Stadt, ausgestattet mit modernster Wissenschaft und Technologie", erklärte der Politikwissenschaftler damals. Er will zudem erfahren haben, dass Putin seine damalige Geliebte Alina Kabajewa (40) und die gemeinsamen Kinder in den ersten Tagen des Ukraine-Krieges im Altai-Hof versteckte.
Feuer hin oder her: Schon länger soll sich Wladimir Putin nicht mehr auf dem Anwesen blicken lassen haben. Der Kremlherrscher soll mittlerweile seinen geliebten Waldpalast nördlich von Moskau und das luxuriöse Anwesen auf der Krim der bescheidenen Datscha vorziehen.
Titelfoto: Montage: Sergei Bobylyov/Pool/AFP, Telegram/Амыр Айташев