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Schluss mit Sahra Wagenknecht? BSW-Chef rechnet mit neuem Parteinamen
Berlin/Dresden - "Jetzt erst recht!", heißt das neue BSW-Motto. Nachdem der Einzug in den Bundestag am Sonntag nicht gelungen ist, will man sich in Sachsen voll auf die Arbeit im Landtag konzentrieren.

"Diese Niederlage wird uns sicherlich noch mehr zusammenschweißen", gibt sich der BSW-Landesvorsitzende Jörg Scheibe (62) zuversichtlich.
Im Fokus der Partei stehen im Sächsischen Landtag die Themen Wirtschaft, Soziales und Gerechtigkeit.
Der Landtagsvizepräsident erwartet, dass sich das Bündnis perspektivisch einen neuen Namen geben wird.
Mit einem völligen Rückzug der Parteichefin Sahra Wagenknecht (55) aus der Politik rechnet er aber nicht.
Titelfoto: Carsten Koall/dpa