Tödlicher Anschlag in München: Stadt hilft Betroffenen mit 500.000 Euro
Von Frederick Mersi
München - Die Anteilnahme der Münchner am Leid der Opfer des Anschlags vom 13. Februar ist groß. Die Stadt hilft auch finanziell.

Der Stadtrat beschloss nach einem fraktionsübergreifenden Antrag die Einrichtung eines Hilfsfonds in Höhe von 500.000 Euro.
Geholfen werden soll damit vor allem unmittelbar durch den Anschlag körperlich und psychisch Geschädigten und ihren dadurch belasteten nahen Angehörigen. Die Stadt richtete auch ein Spendenkonto für vom Anschlag betroffene Menschen ein.
Der 24 Jahre alte Afghane Farhad N. war am 13. Februar mit seinem Auto in eine Gruppe von Demonstranten gefahren. Eine Mutter und ihre zwei Jahre alte Tochter starben, 37 weitere Menschen wurden verletzt.
Viele der Betroffenen waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt. Die Verwaltung sagte zu, den betroffenen Beschäftigen "großzügige Arbeits- und Dienstbefreiungen" zu gewähren.
Titelfoto: Matthias Balk/dpa