Mann bedroht Frau mit Waffe: Sie flieht und lässt ihr Kind zurück

München - Gleich zwei Bedrohungen in München lösten Großeinsätze der Polizei aus.

Mehrere Polizeistreifen rückten nach Unterhaching aus. (Symbolbild)
Mehrere Polizeistreifen rückten nach Unterhaching aus. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Am Mittwochmorgen wurden die Einsatzkräfte nach Unterhaching alarmiert.

Eine 29-Jährige hatte die Polizei gegen 7.30 Uhr gerufen, weil sie von einem Bekannten (35) mit einer Waffe bedroht worden war.

Die Frau floh daraufhin aus der Wohnung, in der sich noch ihr Kind befand.

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20 Streifen rückten aus und nahmen den 35-Jährigen in der Wohnung fest. Dort wurde auch eine Schreckschusswaffe gefunden. Warum der Mann die Frau bedroht hatte, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

Der Mann wurde wegen seines psychisch auffälligen und gefährdenden Verhaltens in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit.

Streit beim Umzug eskaliert: Bedrohung in Ramersdorf

Eine Bedrohung bei einem Umzug in Ramersdorf forderte die Polizei. (Symbolbild)
Eine Bedrohung bei einem Umzug in Ramersdorf forderte die Polizei. (Symbolbild)  © Peter Kneffel/dpa

Zuvor war es in Ramersdorf zu einem größeren Polizeieinsatz nach einer Bedrohungssituation gekommen.

Zehn Streifen fuhren am Dienstagabend gegen 19 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus. Eine Münchnerin (49) bedrohte eine 25-Jährige, die sich wegen eines Umzugs im Haus aufhielt, mit einem Messer.

Die junge Frau ergriff die Flucht und verständigte die Polizei. Einsatzkräfte nahmen die 49-Jährige vor Ort fest. Auch in diesem Fall wurde niemand verletzt.

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Die 49-Jährige wurde wegen Bedrohung angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam sie wieder auf freien Fuß.

Warum es zum Streit gekommen war, blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen laufen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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