Tragischer Unfall vor Konzert von Nino de Angelo: So kam der Arbeiter ums Leben

Leipzig - Bei den Aufbauarbeiten zum Konzert von Nino de Angelo (61) in Leipzigs Quarterback Immobilien Arena kam am Donnerstag ein 53-jähriger Bühnenarbeiter ums Leben. Neue Erkenntnisse der Ermittler liefern nun weitere Einblicke, wie es zu dem Unglück kam.

Rettungskräfte am Donnerstag an der Quarterback Immobilien Arena. Zwar konnten die Retter den Bühnenarbeiter noch ins Krankenhaus bringen. Dort erlag er jedoch kurz darauf seinen Verletzungen.  © Christian Grube

Bekannt war bereits, dass der 53-Jährige aus großer Höhe gefallen war und dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitten hatte. Vonseiten der Rettungsleitstelle erfuhr TAG24, dass ein fahrbarer Hubsteiger umgefallen war. Dies wurde nun durch die sächsische Landesdirektion bestätigt.

Demnach hatte der Arbeiter auf dem Hubsteiger hantiert, bei dem jedoch aus bisher ungeklärter Ursache nur drei der vier Stützarme ausgefahren waren. Als es zu einer Drehbewegung kam, kippte die Maschine, und der 53-Jährige stürzte aus einer Höhe von sieben Metern in die Tiefe.

Rettungskräfte brachten den Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Dort verstarb er wenig später.

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Nino de Angelo, der in der Arena eigentlich den Auftakt seiner "Irgendwann im Leben"-Tour feiern wollte, verschob daraufhin sein Konzert. In einem Video auf Instagram bat er seine Fans um Verständnis. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen", teilte der Konzertveranstalter, das Concertbüro Zahlmann, in einem Statement mit.

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Der Auftritt wurde auf den 9. Dezember 2025 verschoben. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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