Leipzig - Die Vorbereitungen zum Umbau des Leipziger Naturkundemuseums sind in vollem Gange.
Wie die Leipziger Stadtverwaltung mitteilte, wurden inzwischen sechs Bäume und rund 700 Quadratmeter Sträucher auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz zurückgeschnitten bzw. entfernt.
An den entsprechenden Stellen müssen Medienleitungen gelegt und darüber hinaus vor allem Baufreiheit für das neue Naturkundemuseum geschaffen werden, so die Begründung.
Bei den beseitigten Pflanzen habe es sich demnach "zum Großteil um invasive Arten und solche die darüber hinaus bereits beschädigt und zum Teil nicht mehr standsicher waren" gehandelt.
Nach Angaben der Stadt habe man außerdem darauf geachtet, die Arbeiten durch Sachverständigenbüros für Baumschutz und Artenschutz betreuen zu lassen.
In den vergangenen Jahren waren rund um die Debatte um den Standort des neuen Naturkundemuseums immer wieder negative Stimmen laut geworden: So hatten verschiedene Initiativen den Bebauungsplan des Wilhelm-Leuschner-Platzes hinsichtlich der vielen Beseitigungen von Bäumen und Sträuchern scharf kritisiert. Die Stadt hatte daraufhin neue Bepflanzungen angekündigt.