Terror-Gefahr im Karneval? Kölner Festkomitee will nach Drohungen Ruhe bewahren
Von Petra Albers
Köln - Am Dienstag schlug eine Abbildung im Internet hohe Wellen. Darauf zu sehen: vier potenzielle Anschlagsziele, darunter auch zwei Karnevals-Partys in Köln. Dennoch sieht das Festkomitee Kölner Karneval nach eigenen Angaben keine drastisch veränderte Sicherheitslage für die Karnevalstage.

"Die Sicherheitslage vor Großveranstaltungen birgt immer abstrakte Gefahren", ordnet etwa Festkomitee-Vorstand Michael Kramp die Situation ein.
Zumal das Festkomitee intensiv unter anderem mit der Kölner Polizei und dem Staatsschutz sowie anderen Behörden zusammenarbeiten würde, führt Kramp aus.
"Das sind die Profis, die tatsächliche Gefahren beurteilen können und uns sofort informieren würden, wenn es konkrete Anlässe gäbe, Veranstaltungen abzusagen", ist sich der Festkomitee-Vorstand sicher.
Islamisten hatten am Dienstag in sozialen Netzwerken zu Anschlägen unter anderem im Kölner Karneval aufgerufen.
Polizei-Einsatzleiter Martin Lotz hatte dazu der Deutschen Presse-Agentur gesagt, solche Veröffentlichungen zielten auch darauf ab, die Bevölkerung zu verunsichern. Man werde das Einsatzkonzept aber noch einmal anpassen.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa