AWB zieht vorläufige Bilanz nach Weiberfastnacht - und hat Bitte an alle Feiernden

Köln - Seit Donnerstag herrscht in Köln angesichts des Karnevals wieder Ausnahmezustand. Tausende Jecken feiern auf den Straßen und hinterlassen dort auch jede Menge Müll. Die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) zogen eine erste Bilanz.

Die AWB ist bereits seit Donnerstagabend im Reinigungs-Großeinsatz.
Die AWB ist bereits seit Donnerstagabend im Reinigungs-Großeinsatz.  © Roberto Pfeil/dpa

Wie ein AWB-Sprecher am Karnevalsfreitag erklärte, blieb es an Weiberfastnacht in den Feier-Hotspots in der Altstadt, der Südstadt, auf den Ringen und auf der Zülpicher Straße im Vergleich zu den Vorjahren deutlich leerer.

Auch auf den Ausweichflächen tummelten sich in diesem Jahr weniger Feiernde, wodurch auch weniger Abfall auf den Straßen landete.

"Die AWB kam insbesondere in der Spät- und Nachtschicht schneller als sonst mit der Reinigung voran", hieß es seitens des Unternehmens.

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Während etliche Jecken am Abend noch in den Kneipen weiterfeierten, begann die AWB bereits mit ihren Reinigungsarbeiten, die bis in die Nacht andauerten. Seit Freitagmorgen werden zudem sämtliche Grünanlagen gereinigt.

Man sei insgesamt "zufrieden mit dem Start des Straßenkarnevals", teilte AWB-Einsatzleiter Gerhard Bittdorf mit. Das neue Austausch-System zur Leerung der sogenannten Eventtonnen (800 zusätzlich aufgestellte leuchtend orangefarbene Abfallbehälter) habe gut funktioniert.

"So konnten wir noch während des Events an den Hotspots die Tonnen leeren, das hat die Reinigungsarbeiten danach vereinfacht", erklärte Bittdorf.

Zum Straßenkarneval landen in Köln alljährlich etliche leere Flaschen und weiterer Müll auf den Straßen.
Zum Straßenkarneval landen in Köln alljährlich etliche leere Flaschen und weiterer Müll auf den Straßen.  © Thomas Banneyer/dpa

Bei Tag und Nacht: AWB während Karnevalstagen im Dauereinsatz

Noch bis Aschermittwoch herrscht in der Domstadt buntes Treiben, während Mitarbeiter der AWB die Straßen auch in den kommenden Tagen tagsüber und nachts von leeren Flaschen, Konfetti-Resten und Co. befreien werden.

In diesem Zuge bat das Unternehmen alle Jecken, auch weiterhin Glassammelbehälter, Eventtonnen und die mobilen Toiletten zu nutzen.

Am Aschermittwoch will die AWB eine abschließende Bilanz des Karnevalseinsatzes ziehen.

Titelfoto: Bildmontage: Roberto Pfeil/dpa, Thomas Banneyer/dpa

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