Umfangreiche Polizei-Kontrollen im rechtsrheinischen Köln: Das steckt dahinter
Köln - Im Zuge von regelmäßigen Schwerpunkteinsätzen gegen Kriminalität und Drogenhandel haben Polizisten in Köln am vergangenen Wochenende in mehreren Stadtteilen Kontrollen durchgeführt. Die Handschellen klickten dabei gleich mehrfach.

Nach Angaben der Kölner Polizei fanden die Kontrollen im rechtsrheinischen Stadtgebiet in Kalk, Humboldt-Gremberg, Ostheim und Vingst statt.
Demnach kontrollierten Einsatzkräfte in Zivil und Uniform insgesamt 85 Personen sowie mehrere Gaststätten, wobei den Ermittlern etliche Funde ins Netz gingen. Unter anderem wurden Heroin, Kokain und Cannabis sichergestellt, zudem stießen die Beamten auf mutmaßliches Dealgeld in vierstelliger Höhe.
Bei einer Kontrolle am Samstagabend in einem Café auf der Kalk-Mülheimer Straße leisteten zwei junge Männer (22, 24) dabei erheblichen Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei. Zwei weitere Personen (21, 46) seien darüber hinaus mit 16 sogenannte Kokain-"Bubbles" sowie mehreren Verkaufseinheiten Cannabis erwischt worden.
Als Polizisten in der Nacht zu Sonntag gemeinsam mit dem Ordnungsamt eine Gaststätte auf dem Buchheimer Weg überprüften, stießen sie unter anderem auf mehrere Verkaufseinheiten Cannabis und leiteten außerdem Ermittlungen wegen des Verdachts des Kokainhandels ein.

Polizei Köln leitet nach Kontrollen etliche Verfahren ein
Insgesamt erfolgten zwischen Samstag und Sonntag zehn Festnahmen wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz. Zudem seien drei Personen kontrolliert worden, die mutmaßlich mit nicht zugelassenen Arzneimitteln gehandelt hatten.
"In allen Fällen vom Wochenende leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren ein", teilte die Kölner Polizei abschließend mit.
Titelfoto: Federico Gambarini/dpa