Razzia in zwei Leipziger Wohnungen: Polizei schnappt Schleuser
Leipzig - Die Bundespolizei durchsuchte am Mittwochmorgen zwei Wohnungen im Leipziger Stadtgebiet.

Nach Angaben von Behördensprecher Jens Damrau wurde die Maßnahme im Auftrag der Staatsanwaltschaft initiiert. Sie richtet sich gegen zwei Syrer im Alter von 29 und 32 Jahren.
Den Männern wird vorgeworfen, im Dezember 2023 insgesamt 36 syrische Staatsangehörige mithilfe von Mietwagen in die EU eingeschleust und dafür Geld kassiert zu haben.
Rund 40 Einsatzkräfte rückten am Mittwoch um 6 Uhr zu den Wohnungen der Verdächtigen an, eine in Grünau und die andere in der Innenstadt.
Wie Damrau weiter erklärte, gehe es bei den Durchsuchungen vorrangig um die Sicherung von Beweismitteln wie Computer, Handys und Bargeld. Diese sollen dann in das Verfahren der Staatsanwaltschaft eingebracht werden.


Beide Männer wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Da der in Grünau wohnende Verdächtige zunächst nicht zu Hause angetroffen werden konnte, suchten die Beamten ihn bei seiner Arbeit auf.
Titelfoto: Montage Silvio Bürger