Razzia in zwei Leipziger Wohnungen: Polizei schnappt Schleuser

Leipzig - Die Bundespolizei durchsuchte am Mittwochmorgen zwei Wohnungen im Leipziger Stadtgebiet.

Am Morgen rückte die Polizei zu den Wohnungen der Verdächtigen an.
Am Morgen rückte die Polizei zu den Wohnungen der Verdächtigen an.  © Silvio Bürger

Nach Angaben von Behördensprecher Jens Damrau wurde die Maßnahme im Auftrag der Staatsanwaltschaft initiiert. Sie richtet sich gegen zwei Syrer im Alter von 29 und 32 Jahren.

Den Männern wird vorgeworfen, im Dezember 2023 insgesamt 36 syrische Staatsangehörige mithilfe von Mietwagen in die EU eingeschleust und dafür Geld kassiert zu haben.

Rund 40 Einsatzkräfte rückten am Mittwoch um 6 Uhr zu den Wohnungen der Verdächtigen an, eine in Grünau und die andere in der Innenstadt.

400 Ermittler schlagen an 80 Orten in Berlin zu: Großrazzia gegen illegales Glücksspiel
Razzia 400 Ermittler schlagen an 80 Orten in Berlin zu: Großrazzia gegen illegales Glücksspiel

Wie Damrau weiter erklärte, gehe es bei den Durchsuchungen vorrangig um die Sicherung von Beweismitteln wie Computer, Handys und Bargeld. Diese sollen dann in das Verfahren der Staatsanwaltschaft eingebracht werden.

Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zu den Wohnungen.
Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zu den Wohnungen.  © Silvio Bürger
Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei syrische Männer (29 und 32).
Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei syrische Männer (29 und 32).  © Silvio Bürger

Beide Männer wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Da der in Grünau wohnende Verdächtige zunächst nicht zu Hause angetroffen werden konnte, suchten die Beamten ihn bei seiner Arbeit auf.

Titelfoto: Montage Silvio Bürger

Mehr zum Thema Razzia: