Transporter überschlägt sich auf A9: War der Fahrer betrunken?
Vockerode - Auf der A9 kam es am Samstag zu einem Unfall, bei dem sich ein Transporter überschlug.
Der Unfall geschah in den frühen Morgenstunden gegen 4.59 Uhr auf der A9 kurz vor der Anschlussstelle Vockerode, berichtete die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau.
Ein 27-Jähriger fuhr mit seinem Kleintransporter in Richtung München, als er aus noch unklaren Gründen von der Fahrspur abkam und gegen die Leitplanke stieß.
Dann überschlug sich das Auto und landete zwischen der mittleren und der rechten Fahrbahn auf dem Dach.
"Bei dem Fahrer wurde Alkoholgeruch wahrgenommen und daraufhin eine Blutprobenentnahme durchgeführt", berichtete die Polizei.
Im Anschluss stellten die Beamten den Führerschein des Fahrers sicher und er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Der entstandene Schaden wird auf circa 50.000 Euro geschätzt.
Unfall mit Folgeschäden: Beschädigtes Auto durch Trümmerteile und staubedingter Auffahrunfall
Bei dem Unfall wurde keiner direkt involviert, jedoch fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Ford kurz darauf über die auf der Autobahn liegenden Trümmerteile.
Dabei wurde sein Auto beschädigt.
"Die Autobahn musste für vier Stunden in Fahrtrichtung München voll gesperrt werden", hieß es in der Erklärung der Polizei weiter.
Als ein 42-jähriger Renault-Fahrer dann staubedingt anhielt, geschah auf der A9 ein weiterer Unfall, denn der hinter ihm fahrende 82-jährige Dacia-Fahrer bemerkte zu spät, dass das Auto stand, und fuhr auf.
Dabei entstand ein weiterer Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro.
Titelfoto: Polizeiinspektion Dessau-Roßlau