Tragödie auf dem "Sputnik Spring Break": 56-Jähriger leblos aufgefunden
Pouch - Vor dem offiziellen Start des "Sputnik Spring Break"-Festivals in Pouch (Kreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt) hat es offenbar eine Tragödie gegeben: Ein 56-Jähriger soll in der Nacht zum Donnerstag leblos aufgefunden worden sein.

Bei dem Toten soll es sich um einen Mitarbeiter des Festivals handeln, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" am Donnerstag berichtete. Er sei in seiner Unterkunft auf dem Mitarbeitercampingplatz aufgefunden worden.
Ein alarmierter Sanitäter habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können.
Die Todesursache sei derzeit noch unklar. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es jedoch nicht.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Todesfall das Festival erschüttert. 2019 war ein 18-jähriger Festivalbesucher auf dem Gelände gestorben.
Eine Obduktion lieferte schließlich die Todesursache: Demnach hatte übermäßiger Alkoholkonsum zu einer Alkoholvergiftung und schließlich dem Tod des jungen Mannes geführt.
Ob die Staatsanwaltschaft auch im Fall des 56-Jährigen eine Obduktion anordnet, war am Donnerstag noch unklar.
Titelfoto: Britta Pedersen/dpa