Anlage-Betrug: So locken Online-Plattformen ihre Opfer in die Falle
Straubing - Die Polizei in Niederbayern warnt erneut vor dubiosen Online-Handelsplattformen, die mit großen Gewinnaussichten oder Kryptowährungen Anleger locken.

Allein im Mai seien rund ein Dutzend Fälle wegen Anlagebetrugs bei der Polizei in Niederbayern bekannt geworden, teilte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag mit.
Drei Menschen aus Landshut, Eggenfelden und Deggendorf seien durch solche Angebote um zusammen mindestens 230.000 Euro betrogen worden.
Die Kriminalpolizei nahm in den Fällen die Ermittlungen auf. Die Betrüger werben laut Polizei zunächst auf oft recht professionellen Webseiten und Social Media für eine scheinbar einfache und schnelle Möglichkeit, viel Geld durch Investitionen zu bekommen.
Das eingezahlte Geld werde in Wahrheit nie angelegt, sondern durch die Täter ins Ausland verschoben. Die Aussichten für die Opfer, ihr Geld zurückzubekommen, sind demnach sehr gering.
Tipps der Polizei: Lass Dich nicht von fetten Gewinnen und Kryptowährung täuschen

So schützt Du Dich gegen Online-Betrüger:
- Sei misstrauisch bei hohen Gewinnversprechen und vergleichsweise geringem Einsatz.
- Informiere sich ausgiebig über die Trading-Plattformen, bevor Du Dich anmeldest oder Geld überweist.
- Google die Plattform. Gibt es Bewertungen anderer Nutzer?
- Lass Dich nicht unter Druck setzen.
- Gib niemals sensible Daten wie zum Beispiel den Zugang zu Deinem Depot oder Online-Banking preis.
Hilfe und weitere Informationen findest Du bei der:
- Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter www.bafin.de
- Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale.de
- Polizeiliche Beratungsseiten unter www.polizei-beratung.de
Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa