Alarm auf Grillplatz: Exotische Würgeschlange im Gebüsch entdeckt
Rheinfelden (Schweiz) - Auf einem Schweizer Grillplatz, nahe der deutschen Grenze, ist eine exotische Würgeschlange umhergeschlängelt. Die Polizei griff ein. Für das Tier gab es dennoch keine Rettung mehr.

Laut der Kantonspolizei Aargau fand eine Person am Mittwochmorgen auf einem Grillplatz in Rheinfelden eine für Menschen zunächst bedrohlich wirkende Schlange.
Behörden rückten an und zogen einen Spezialisten hinzu. Der identifizierte das Reptil als Königspython - in Europa nicht heimisch und an wesentlich höhere Temperaturen gewöhnt.
Durch die niedrigen Außentemperaturen war die Schlange anscheinend bereits extrem unterkühlt.
Eine Sprecherin der Polizei gab gegenüber der Deutschen Presse-Agentur das tragische Ende des Tiers bekannt: Die etwa 1,20 Meter lange Königspython schaffte es zwar noch in ein Tierheim, verstarb dort jedoch später.
Zeugen werden im Schlangenfall um Hilfe gebeten

Behörden gehen davon aus, dass die Würgeschlange entweder aus einem Terrarium ausbüxte oder bewusst ausgesetzt wurde. Zur Aufklärung des tierischen Todesfalls werden Zeugen um Hilfe gebeten. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 061 836 37 37 entgegen.
Königspythons stammen laut dem Deutschen Tierschutzbund e.V. aus westlichen und zentralen Teilen Afrikas und sind Temperaturen zwischen 16 und 43 Grad Celsius gewöhnt.
Erstmeldung am 3. April, 14.35 Uhr. Aktualisiert um 15.57 Uhr.
Titelfoto: Fotomontage: -/Kantonspolizei Aargau/dpa