Haftstrafen für illegalen Welpenhandel: Drei Frauen verurteilt
Zwickau - Das Amtsgericht Zwickau hat drei Angeklagte in sieben Fällen illegalen Welpenhandels wegen gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt: Die drei Frauen aus Ungarn bekamen Haftstrafen zwischen einem und eineinhalb Jahren. Alle Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Zudem müssen die Angeklagten insgesamt 8200 Euro zahlen.

Nach Auffassung des Gerichts haben die Frauen Hundewelpen unter falschen Angaben bezüglich des Alters oder der Rasse online inseriert und in einer Zwickauer Wohnung verkauft.
"Die Justiz hat mit dem Urteil ein klares Zeichen gesetzt", lobt Saskia Dauter, Expertin für illegalen Welpenhandel bei der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten".
Sie dankt zudem besonders dem Veterinäramt Zwickau, das Hinweise aus der Bevölkerung, von Tierärzten und Betroffenen vehement verfolgte.
Der illegale Handel mit Welpen floriert nach wie vor. Es vergeht kaum ein Monat, in dem Zoll und Bundespolizei nicht verbotene Importe aufdecken.
Titelfoto: imago/imagebroker