Suche nach verurteiltem Frauenmörder aus Peine geht weiter: Das ist bislang bekannt

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Update von 18.08 Uhr: Der Mörder konnte dingfest gemacht werden!

Wie das LKA Niedersachsen am frühen Donnerstagabend mitteilte, konnte der gesuchte 42-Jährige inzwischen wieder festgenommen werden. Alles Weitere dazu lest Ihr im TAG24-Artikel.

Originalmeldung von 12.47 Uhr:

Peine - Nachdem am Dienstagnachmittag ein Frauenmörder während eines begleiteten Freigangs fliehen konnte, läuft die Fahndung nach dem 42-Jährigen weiter auf Hochtouren.

Der verurteilte Mörder wurde tagelang gesucht.
Der verurteilte Mörder wurde tagelang gesucht.  © Landeskriminalamt Niedersachsen

Wie das Landeskriminalamt am Donnerstag mitteilte, fehlt bislang weiterhin jede Spur von dem Häftling. Es seien verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, darunter Befragungen, um den Flüchtigen zu finden.

Neben Peine wurde auch Kassel in Hessen in den Hinweisen als möglicher Aufenthaltsort benannt. Weitere Details wurden vorerst nicht genannt.

Der 42-Jährige war am Dienstagnachmittag während eines begleiteten Freigangs in Peine geflohen. Hier hat er seine Mutter besucht.

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Ersten Ermittlungen zufolge gelang es ihm, sich in der nahe gelegenen Garage von dem JVA-Mitarbeiter zu trennen, sein dort abgestelltes Motorrad anzulassen und damit davonzufahren.

Am Mittwoch informierten die Behörden über die Öffentlichkeitsfahndung nach dem möglicherweise gefährlichen Mann. Nach Ministeriumsangaben war es der 38. Begleitausgang des Strafgefangenen seit September 2023. Die vorherigen 37 Ausgänge seien beanstandungslos verlaufen.

Gesuchter ermordete die 23-jährige Melanie

Der Sträfling verbüßt derzeit eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und versuchter schwerer Vergewaltigung. 2010 hatte er die 23-jährige Melanie aus Peine mit mehreren Messerstichen getötet, als sie den Sex mit ihm ablehnte. Die beiden hatten sich damals im Internet kennengelernt.

Nach der Tat verurteilte das Landgericht Hildesheim 2011 zu lebenslanger Haft und stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Er gab die Tat damals zu.

Fahnder warnen vor dem 130 Kilo Mann

Die Beamten bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Es wird jedoch davor gewarnt, sich dem Straftäter zu nähern. Wer ihn sieht, soll umgehend über den Notruf die Polizei verständigen.

Titelfoto: Landeskriminalamt Niedersachsen

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