"Port des Lumières" öffnet: "Kunst mit völlig neuen Augen sehen"

Hamburg - Am Dienstag, 8. April, ist es endlich so weit: Dann wird mit dem neuen Westfield-Überseequartier auch der "Port des Lumières" eröffnet - Hamburgs erstes dauerhaftes Ausstellungszentrum für immersive Kunst.

"Port des Lumières" in Hamburg: Den Auftakt macht am 8. April die Hauptausstellung "Gold und Farbe" mit Werken von Gustav Klimt.
"Port des Lumières" in Hamburg: Den Auftakt macht am 8. April die Hauptausstellung "Gold und Farbe" mit Werken von Gustav Klimt.  © TAG24/Franziska Rentzsch

Knapp ein Jahr später als ursprünglich geplant begrüßte Geschäftsführer Jan-Peter Becker am Donnerstag die ersten Besucher in den Räumen des "Port des Lumières" ("Hafen der Lichter") für eine Preview. Der Eingang am "Platz am 10. Längengrad" ist derzeit zwar noch von Bauzäunen umgeben - doch man erkennt: Die Arbeiten rund um das Areal sind endlich in den letzten Zügen.

Die Ausstellungsfläche im Inneren ist dagegen längst fertig und bereit, erkundet zu werden: "Nach den baulichen Verzögerungen und intensiven Monaten der Vorbereitung ist die Eröffnung für unser gesamtes Team ein sehr bewegender Moment", so Jan-Peter Becker. Sein Versprechen an die Besucher: "Hier werden Sie Kunst mit völlig neuen Augen sehen."

Mit der immersiven Ausstellung wolle man nicht nur Kunstinteressierten einen immersiven Zugang zu bereits bekannten Werken ermöglichen, sondern auch Menschen ansprechen, die bislang nur wenig Berührungspunkte mit Kunstausstellungen oder Museen hatten.

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Die Gäste können sich auf 1700 Quadratmetern Fläche und auf zwei Ebenen frei bewegen, während die Wände und Fußböden zur Projektionsfläche für Kunst werden.

"Port des Lumières" in Hamburg: Ein Ticket, drei Ausstellungen

Die Besucher können die animierten Kunstwerke auf 1700 Quadratmetern und zwei Ebenen erkunden.
Die Besucher können die animierten Kunstwerke auf 1700 Quadratmetern und zwei Ebenen erkunden.  © TAG24/Franziska Rentzsch

Den Auftakt im "Port des Lumières" machen gleich drei Ausstellungen, die zusammen etwa eine Stunde dauern: Im Zentrum steht "Gold und Farbe" mit Werken von Gustav Klimt, es folgt die Nebenausstellung "Auf den Spuren der Wiener Secession" als Hommage an Friedensreich Hundertwasser und zuletzt das experimentelle Werk "Journey" eines türkischen Produktionsstudios.

Wenn Ihr zu den Ersten gehören wollt, die die immersive Ausstellung im "Port des Lumières" erleben, dann könnt Ihr Euch hier Eure Tickets sichern. Die Preise liegen für Kinder bei 10 Euro und bei Erwachsenen bei 18 Euro.

Titelfoto: TAG24/Franziska Rentzsch

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