Feuer in Hamburg: Bewohner wollen brennendes Haus nicht verlassen

Hamburg - Ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz in Hamburg: Am Dienstag mussten die Einsatzkräfte zu einem Brand in einem Einfamilienhaus ausrücken - und wurden bei den Löscharbeiten durch die Bewohner behindert.

Am Dienstagabend musste die Hamburger Feuerwehr einen Brand in Lokstedt löschen. Dabei wurden die Einsatzkräfte von den Bewohnern behindert.
Am Dienstagabend musste die Hamburger Feuerwehr einen Brand in Lokstedt löschen. Dabei wurden die Einsatzkräfte von den Bewohnern behindert.  © HamburgNews/Christoph Seemann

Wie ein Feuerwehrsprecher am Morgen gegenüber TAG24 erklärte, wurden die Kameraden um 20.47 Uhr in die Julius-Vosseler-Straße (Stadtteil Lokstedt) alarmiert.

Demnach waren aus noch ungeklärter Ursache Gartenmöbel hinter dem Haus in Brand geraten, das Feuer breitete sich schnell auf den Keller des Gebäudes aus.

Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten, die allerdings durch die Bewohner des Hauses behindert wurden.

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Ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei bestätigte auf TAG24-Nachfrage, dass ein Bewohner das Haus nicht verlassen wollte und deshalb "unter Zwang" aus dem Gebäude geholt wurde.

Auch ein anderer Bewohner wollte nicht mit den Einsatzkräften kooperieren, sodass die Polizei schließlich mit mehreren Streifenwagen anrücken musste, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Der Feuerwehr gelang es schließlich, den Brand zu löschen. Ein Bewohner kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt.

Titelfoto: HamburgNews/Christoph Seemann

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