Von Los Angeles an die Elbe: Internet-Star Alina mit "Winterspeck" in Dresden
Dresden - Frischer Wind aus Hollywood: Mit Alina Bock (37) hat sich die Comödie Dresden für ihr Weihnachtsstück "Winterspeck" einen künstlerischen Tausendsassa und Internet-Star aus Übersee (mehr als eine Million Follower) ins Boot geholt.

Millennials (Menschen, die in den 80ern und 90ern geboren wurden) kennen Alina vielleicht noch aus ihren Zeiten als Mitglied der Popgruppe "beFour".
Kriminal-Fans ist sie aber wohl eher aus dem Podcast "Albtraumfabrik" bekannt, in dem sie sich mit Freundin Sabrina den schaurigen Seiten Hollywoods widmet. Ihr Erfolgsrezept: True Crime mit Glitzer bestreut.
Alina kennt sich aus, zog selbst 2010 nach Los Angeles, arbeitet dort als Schauspielerin und Komödiantin und stieg mit kurzweiligen Sketchen während der Pandemie zum Internet-Star auf.
Auf Instagram entdeckte sie auch Comödie-Intendant Christian Kühn (38), der Alinas amerikanisch-deutschen Humor jetzt nach Dresden holt.
In "Winterspeck" schlüpft sie in die Rolle der Sandra, die sich mit zwei anderen Weihnachts-Hasserinnen Heiligabend in ein Fitnessstudio flüchtet.
Drei Monate wird Alina in Sachsen bleiben

"Es ist großartig, wieder vor Publikum zu spielen", sagt die Entertainerin. "Auf der Bühne herrscht eine ganz andere Energie."
Drei Monate lang bleibt Alina in Sachsen. "Dresden macht es mir nicht schwer, und ehrlich gesagt tut eine kleine Pause von Hollywood auch mal gut."
Nachdem sie am Dienstag bereits ihren Geburtstag in der Neustadt gefeiert hat, steht an ihrem ersten Wochenende klassisches Sightseeing auf dem Plan. "Und meinen Jetlag auskurieren", sagt die Künstlerin lachend.
Ihren "Albträumern", wie sie ihre Podcast-Hörer nennt, gibt Alina abschließend noch ein kleines Schmankerl mit: "Vielleicht sammle ich in Deutschland Inspirationen für nächste Folgen."
Titelfoto: Eric Münch