Neues Projekt von Dresdner Studenten: "Futtermöbel" retten Lebensmittel

Dresden - Lebensmittel retten mit Stil – und einem cleveren Konzept: Architekturstudenten der TU Dresden haben Verteilerstationen für Lebensmittel entworfen, die nicht nur praktisch sind, sondern auch ins Auge stechen.

Diese Gruppe von Studenten hat während eines Seminars den "Fairteiler" entworfen und gebaut.
Diese Gruppe von Studenten hat während eines Seminars den "Fairteiler" entworfen und gebaut.  © Karl J. Donath / TUD

Bereits jetzt gebe es in Dresden über 20 andere Orte, an denen Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet werden.

Doch die "Fairteiler" der Studenten sehen noch etwas anders aus und haben eine kleine Sitzmöglichkeit eingebaut.

Seit Dienstag stehen die neuen Verteilstationen im Gemeinschaftsgarten der SLUB und am Skaterpark Lingnerallee - bereit für all jene, die übrige Lebensmittel teilen statt wegwerfen möchten.

Prof. Michael Vaerst (l.) und Johanna Edelmann demonstrieren den "Fairteiler".
Prof. Michael Vaerst (l.) und Johanna Edelmann demonstrieren den "Fairteiler".  © Karl J. Donath / TUD

Unterstützt wird das Projekt von "foodsharing Dresden" sowie weiteren lokalen Initiativen.

Auch Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (59, Grüne) begrüßt die Aktion: "Jede Initiative, die Lebensmittelverschwendung reduziert, ist ein Gewinn für Mensch und Umwelt."

Titelfoto: Karl J. Donath / TUD

Mehr zum Thema Dresden: