Neue Zisterne in Dresden: Hier hofft Stadt auf Mithilfe der Bürger
Dresden - Der Plauener Südpark ist Dresdens ambitioniertestes Park-Projekt - 2,7 Millionen Euro sind seit 2017 in die Gestaltung des Areals (36,5 Hektar groß) geflossen. Damit jüngst gepflanzte Streuobstbäume nicht eingehen, hofft die Stadt auf rege Nutzung einer neuen Regenwasserzisterne.

Aus der Zisterne mit Handpumpe können städtisch beauftragte Fachfirmen sowie Anwohner Regenwasser entnehmen und damit 2022 gepflanzte Apfel-, Kirsch sowie Pflaumenbäume gießen.
"Weil der voranschreitende Klimawandel unsere Bäume vor große Herausforderungen stellt, müssen wir das Gießen absichern. Das machen wir mit dieser Zisterne", erklärte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (59, Grüne) zur Einweihung.
50 Kubikmeter Regenwasser fasst die Südpark-Zisterne insgesamt, über eine Raubettmulde versickert überschüssiges Wasser. Auch die Kanalisation soll die Zisterne entlasten. Ob sie aber letztlich auch von Bürgern zum Gießen genutzt wird?
Die Stadt ist optimistisch - es brauche nur eine eigene Gießkanne, der Südpark sei "Inbegriff von bürgerschaftlichem Engagement".

Zugleich warnt die Bürgermeisterin: "Die Erfahrung im Südpark und anderen Parks zeigt, dass die Sorge vor Vandalismus berechtigt ist. Ich appelliere an alle Besucher, darauf zu achten, dass die Zisterne nutzbar bleibt."
Titelfoto: Ove Landgraf