Eröffnung auf dem Theaterkahn: Mit Krypto-Plan zur neuen Brasserie
Dresden - Das alte Restaurant auf dem Theaterkahn hat sich mächtig herausgeputzt. Aus dem Ex-"Kahnaletto" wurde die "Brasserie Bateau", in der seit Donnerstag Clemens Lutz (54) Gäste zu überwiegend französischer Küche, Fisch und Krustentieren einlädt - in unmittelbarer Nachbarschaft seines Club-Lokals "Kobalt".

Mit rund 350.000 Euro hat Lutz sowohl Küche als auch Ambiente modernisiert: "Weil ich zur Finanzierung keine Bank gefunden habe, habe ich in meinem Netzwerk über eine Art Crowdfunding bisher rund 250.000 Euro gesammelt."
Den "Rest" und den weiteren Ausbau von Bar, Sonnendeck, Terrasse, Sandstrand, Foodtruck und Radler-Biergarten zur Mini-Elbe-Gastro-Meile soll die Kryptowährung "Kobalt" finanzieren.
"Wer zum Beispiel 900 Euro investiert, bekommt von mir 1000 Kobalt-Coins, die auf meiner Gastro-Promenade ausgegeben werden können."
Ein Schweizer Dienstleister hilft Lutz bei Entwicklung und Etablierung. "In etwa einem Monat wird es den Kobalt geben, man kann sich aber schon jetzt vormerken lassen", so Lutz.
Nicht so lange warten muss man mit dem Essen - Küchenchef Philipp Onyskow (38) bietet auf der Dauer-Speisekarte französische Klassiker wie Coq au Vin (18 Euro), Bouillabaisse (15/22 Euro), Meeresfrüchte-Etagèren (37-149 Euro) und Crème brûlée (9 Euro) an.


Auf Kreidetafeln komplettieren saisonale Gerichte wie Bärlauch-Risotto (22 Euro) das Angebot. Die "Brasserie Bateau" ist Di-Fr ab 17.30 Uhr, samstags ab 11.30 Uhr geöffnet.
Titelfoto: Bildmontage: Eric Münch