Für Besucher unsichtbar: 660 Kilometer Kabel halten neues Stadtforum am Laufen
Dresden - Am Sonnabend öffnet erstmals das neue Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz seine Pforten. Interessierte sind von 12 bis 18 Uhr zu Führungen und mehr eingeladen. Nicht mehr sichtbar sind dann die vielen Kabel, die in dem Kubus verbaut worden sind.

Im Verwaltungszentrum wird künftig papierarm und überwiegend digital gearbeitet. Damit das möglich wird, liegen versteckt hinter Wänden rund 660 Kilometer Kabel.
Darunter 364 Kilometer Stark- und Schwachstromkabel, 250 Kilometer Datenkabel sowie 50 Kilometer Sicherheitskabel.
Verlegt hatte sie die Elektrotechnikfirma "E.INFRA" aus Dresden, die mit bis zu 70 Fachkräften durch die neun Geschosse des Gebäudes wuselten. Sie installierten auch etwa 4500 Leuchten, darunter 1400 runde Deckenleuchten für Büros.
"Die Komplexität dieses Bauprojekts war immens", resümiert E.INFRA-Bauleiter Tino Dittrich (48). Zentral auch die Versorgung im Krisenfall: "Wir haben die Netzersatzanlage, umgangssprachlich auch Notstromanlage, installiert, die sicherstellt, dass das Stadtforum selbst im Falle eines Stromausfalls weiterhin funktionsfähig bleibt", so Dittrich.


Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe, E.INFRA GmbH