Gasaustritt in Cotta: "Es besteht keine Gefahr mehr" - Feuerwehr beendet Einsatz
Dresden - Einsatz beendet! In Dresden Cotta war es am Montagnachmittag zu einem Gasaustritt gekommen. Die Feuerwehr bat zunächst darum, den Bereich zu meiden - sogar die Warnapps schlugen an. Gegen 17 Uhr wurde die Warnung schließlich aufgehoben.
Die Dresdner Feuerwehr hatte gegen 14 Uhr mitgeteilt, dass bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden sei. Man sei vor Ort und erkunde die Lage. Der Netzbetreiber und die Baufirma hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Erstmaßnahmen zur Eindämmung des Gasaustritts getroffen.
Die Weidentalstrasse wurde von den Einsatzkräften komplett gesperrt. "Bitte meiden Sie diesen Bereich weiträumig", schrieb die Feuerwehr bei Twitter. Pressesprecher Michael Klahre erklärte gegenüber TAG24, dass es wohl bei der Arbeit an einer Glasfaserkabel-Leitung zu dem Zwischenfall kam.
Wenig später wurden dann sämtliche Anwohner im Umkreis von 300 Metern gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch Klima- und Lüftungsanlagen sollten abgeschaltet werden. Der Gasgeruch im betroffenen Gebiet sei deutlich wahrnehmbar.
Um 14.20 Uhr wurde sogar eine offizielle "Gefahreninformation" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gesendet.
Per "Nina" und "Katwarn" hatte man eine "Warnung der Bevölkerung" losgeschickt. Darin hieß es: "An der Weidentalstraße 13b ist es im Rahmen von Bauarbeiten zu einer Gasleckage gekommen. Der Gasaustritt konnte zwar eingedämmt, jedoch bislang nicht unterbunden werden."
Die Dresdner Feuerwehr berichtete auf Twitter von der Lage in Cotta
Entwarnung am späten Nachmittag: Gasleck in Cotta ist abgedichtet
Auch das BBK hatte die Anwohner zunächst darum gebeten, alle Fenster und Türen zu verschließen. "Bitte bleiben Sie in Ihren Wohnungen und meiden den Aufenthalt im Freien." Das Bundesamt empfahl außerdem, dass man keine "brennenden Zigaretten und Streichhölzer" wegwerfen solle.
Um 16.25 Uhr teilte Pressesprecher Klahre auf Nachfrage mit, man hoffe, der Einsatz könne innerhalb der nächsten Stunde beendet werden.
Kurz vor 17 Uhr schließlich die Entwarnung: "Das Gasleck wurde durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SachsenEnergie abgedichtet", teilte die Feuerwehr mit. Es bestehe keine Gefahr mehr. "Die Warnung wird aufgehoben!"
Insgesamt war die Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften der Feuer- und
Rettungswachen Übigau und Löbtau, dem B-Dienst, dem U-Dienst sowie der
Stadtteilfeuerwehr Gorbitz vor Ort.
Erstmeldung 14.12 Uhr. Letzte Aktualisierung um 17.11 Uhr
Titelfoto: Fotomontage: Steffen Füssel, Screenshot/BBK