Trotz der mäßigen Einschnitte: Linke halten am DVB-Bürgerbegehren fest

Dresden - Trotz beschlossenem Haushalt fordert die Linke nach wie vor ein Bürgerbegehren für die DVB. Obwohl durch die Entscheidung ein weitreichender Kahlschlag verhindert wurde, sieht die Partei das kommunale Unternehmen unter Druck.

André Schollbach (46, Linke) möchte mit den Genossen das Bürgerbegehren weiter vorantreiben.  © Bildmontage: Steffen Füssel, Norbert Neumann

"Der Kampf um die Zukunft der DVB ist noch nicht ausgestanden", warnte Linken-Fraktions-Chef André Schollbach (46) nach der langen Debatte am Montag im Stadtrat.

Nach wie vor gebe es "politische Kräfte, die einen Abbau des öffentlichen Nahverkehrs anstreben".

Um das schwarz-gelbe Netz auch künftig vor Taktreduktionen, Linienkürzungen und Personalabbau zu schützen, wolle die Linke an der laufenden Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren festhalten.

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Auch die Grünen hatten zuletzt die Unterstützung eines Bürgerbegehrens für den Nahverkehr angekündigt.

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Gegenüber TAG24 erklärte die Partei, sie wolle das weitere Vorgehen nun von gemeinsamen Entscheidungen im Bündnis "Mobilität für alle" abhängig machen.

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