Dresden gehört zu den ganz heißen Zielen für den Osterurlaub: Doch drei Städte sind beliebter

Dresden - Dresden macht das Osterwunder wahr – zumindest, wenn es um Reiseziele geht! Laut einer aktuellen Analyse von booking.com gehört die sächsische Landeshauptstadt zu den am stärksten nachgefragten Zielen in Deutschland.

Unter den meistgesuchten Reisezielen aller deutschen Reisenden legte Dresden um 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.
Unter den meistgesuchten Reisezielen aller deutschen Reisenden legte Dresden um 92 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.  © Holm Helis

Hinter Städten wie Berlin, Hamburg und München liegt Dresden auf Platz vier bei Familien. Besonders bemerkenswert: Die Suchanfragen sind bei Familien um 314 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

"Die besondere Mischung von Stadt und Region macht Dresden gerade für Familien so interessant", erklärt Dresdens Marketing-Managerin Corinne Miseer (48). Auch Angebote wie die der Stadtrundfahrt tragen ihren Teil dazu bei. Ein besonderer Deal zu Ostern ist das Familien-Osterspecial.

So gibt es vom 11. bis 27. April eine spezielle Kindertour, Familienführung in der Semperoper und Nachtwächterrundgang. "Dieses Angebot haben wir auch in den vergangenen Jahren erfolgreich angeboten", heißt es von den Veranstaltern. Die Tickets dafür kosten 33,50 Euro pro Person, das Familienticket 75 Euro.

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Dass Dresden zu Ostern ein absoluter Touristenmagnet ist, merken auch die Hotels.

Bei schönem Wetter sind die Cafés und Restaurants auf dem Neumarkt immer gut gefüllt.
Bei schönem Wetter sind die Cafés und Restaurants auf dem Neumarkt immer gut gefüllt.  © Holm Helis
Von der Frauenkirche aus können Touristen einen schönen Blick über Altstadt und Elbe genießen.
Von der Frauenkirche aus können Touristen einen schönen Blick über Altstadt und Elbe genießen.  © Imago/Hohlfeld

Familien sollen unvergesslichen Osterurlaub erleben

Eine Stadtrundfahrt zählt zu den beliebtesten Aktivitäten, um die Stadt zu erkunden.
Eine Stadtrundfahrt zählt zu den beliebtesten Aktivitäten, um die Stadt zu erkunden.  © Thomas Türpe

"Auch wenn das erste Quartal etwas schwächer gestartet ist, entwickeln sich die Buchungszahlen inzwischen sehr positiv", so Direktor Ralf Münchhalfen vom Dorint-Hotel in der Altstadt.

"Wir spüren jedoch immer mehr, dass Städtetrips und Kurzurlaube häufig sehr kurzfristig gebucht werden." Bei Städtetrips gibt es vor allem für die Gästeführer jede Menge zu tun. "Wir sind jetzt schon komplett ausgebucht", berichtet Kristina Kaden vom Berufsverband Dresdner Gästeführer.

Neben Stadtrundfahrt und Führungen locken zahlreiche Attraktionen. "Für Familien empfiehlt sich neben dem Erlebnis Kulturmetropole ein Besuch im Elbland", erklärt Corinne Miseer.

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Ob eine Radtour nach Radebeul, ein Abstecher nach Meißen oder eine Wanderung in Moritzburg – die Region bietet viel Abwechslung.

Man freue sich auf zahlreiche Besucher, und "wir sind bestens vorbereitet, um unseren Gästen wie Familien einen unvergesslich schönen Osterurlaub zu bieten".

Corinne Miseer (48) empfiehlt im Umland unter anderem Elberadweg, Karl-May-Museum und Porzellanmanufaktur.
Corinne Miseer (48) empfiehlt im Umland unter anderem Elberadweg, Karl-May-Museum und Porzellanmanufaktur.  © Sven Döring für Dresden Marketing
Gästeführerin Kristina Kaden hat schon ab jetzt wieder alle Hände voll zu tun.
Gästeführerin Kristina Kaden hat schon ab jetzt wieder alle Hände voll zu tun.  © Norbert Neumann

Trend nutzen: Ein Kommentar von Benjamin Schön

TAG24-Redakteur Benjamin Schön.
TAG24-Redakteur Benjamin Schön.  © Holm Helis

Dresden ist angesagt wie nie! Die Stadt zieht Ostern so viele Besucher an wie kaum ein anderes deutsches Reiseziel. Kein Wunder, denn die Mischung aus historischer Pracht, spannenden Erlebnissen und der malerischen Umgebung macht die Landeshauptstadt zur perfekten Destination.

Doch eines ist klar: Solche Erfolge sind mit Sicherheit kein Selbstläufer. Der Tourismus ist ein wichtiger Motor für die Stadt und bringt nicht nur Leben in die Straßen, sondern auch Kohle in die klamme Kasse.

Allein 2023 kassierte die Stadt über zwölf Millionen Euro Beherbergungssteuer. Wer einmal hier war, kommt oft wieder – doch damit das so bleibt, muss Dresden sich weiterhin als Top-Reiseziel behaupten.

Deshalb ist es gut, dass die geplanten Kürzungen im neuen Doppelhaushalt nicht so drastisch ausfallen wie zunächst befürchtet. Trotzdem wird eingespart – und das betrifft auch die Kultur mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr. Ein starkes kulturelles Angebot ist jedoch essenziell, um Besucher anzuziehen.

Das diesjährige Osterhoch ist ein Zeichen: Die Stadt ist gefragt wie nie! Jetzt heißt es, diesen Trend zu nutzen und Dresden langfristig als Tourismus-Hotspot auf der Landkarte zu halten. Denn eines steht fest – diese Stadt hat das Zeug dazu, Gäste nicht nur einmal, sondern immer wieder zu begeistern!

Titelfoto: Bildmontage: Holm Helis, Sven Döring für Dresden Marketing

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