Neuer Rastplatz am Chemnitztalradweg eröffnet
Chemnitz - Die nächste Interventionsfläche zur Kulturhauptstadt (KuHa) ist fertig: Am Freitag wurde am längsten Radweg von Chemnitz, dem Chemnitztalradweg, der neue Rastplatz feierlich eingeweiht. In den kommenden Wochen werden im Stadtgebiet weitere Eröffnungen gefeiert – und dabei zahlreiche rote Bändchen durchschnitten.

Der im August aus dem Amt scheidende Baubürgermeister Michael Stötzer (52, Grüne) hatte vor allem 2024 und 2025 im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Im Rahmen des KuHa-Prozesses entstanden zahlreiche neue Parks, öffentliche Plätze und Gebäude.
"Rückblickend kann ich sagen, dass ich während meiner Amtszeit noch nie so viele Bauprojekte eingeweiht habe, die durch das Engagement der Bürger entstanden sind, wie in den letzten beiden Jahren", resümiert Stötzer.
Am Freitag um 14.34 Uhr war es dann wieder so weit: Der neue Rastplatz am Chemnitztalradweg wurde offiziell an die Bürger übergeben.
Neben einem Pavillon mit Sitzmöglichkeiten, Fahrradständern und einer Streuobstwiese beeindruckt dort vor allem die Fischwegbrücke, die im Juli 2024 an diesen Standort versetzt wurde.
Stahl-Kunstwerk an Fischwegbrücke geplant

An der Brücke soll demnächst zudem ein Kunstwerk entstehen. Das Bauamt hat dazu beim Chemnitzer Künstlerbund angefragt.
"Wir planen dort eine Kunstinstallation aus Stahl, die unterschiedliche Charaktere von Radfahrern zeigt", so Peggy Albrecht (50) vom Künstlerbund.
Auch in den kommenden Wochen und Monaten stehen weitere Eröffnungen an: die Einweihung des Karl-Schmidt-Rottluff-Hauses (6. April), die Renaturierung des Pleißenbachs (Mai) sowie die Neugestaltung von Flächen in Mittelbach, Röhrsdorf und Grüna.
Zudem ist für Ende August ein ganzes Wochenende der Interventionsflächen geplant.
Titelfoto: Uwe Meinhold