Mit Grönemeyer-Hit: Mazze Wiesner aus Chemnitz haut "The Voice"-Jury vom Hocker
von Peggy Schellenberger
Berlin/Chemnitz - Chemnitz hat mit Matthias "Mazze" Wiesner (37) beim TV-Casting "The Voice of Germany" ein richtig heißes Eisen im Feuer! Der Musiker sorgte in der Pro7/Sat.1-Sendung für einen Vierfach-Buzzer bei der Jury. Im Atrium der Event-Location Kraftverkehr verfolgten rund 100 Mazze-Fans die Musikshow beim Public Viewing und flippten aus vor Freude.

Von 13.000 Bewerbern schaffte es der Chemnitzer in die 11. Staffel von "The Voice of Germany". "Ich habe mich in der konzertlosen Zeit spontan beworben", sagt Wiesner.
Seit 2011 sei er als Musiker auf Achse und habe bereits drei Alben veröffentlicht. Nun gelang ihm eine ganz große Nummer mit dem Sprung auf die TV-Bühne.
Vor der Jury sang er den Grönemeyer-Titel "Halt mich" und begleitete sich dabei selbst am Klavier. Am Rand fieberten seine Frau Xenia (28), Tochter Leni (12) und zwei Freunde mit.
Die Jury saß mit dem Rücken zur Bühne, konnte Mazze nur hören - nicht sehen. Erst wenn der Gesang gefällt, wird gebuzzert und der Stuhl dreht sich um. Bei Mazze ging's Schlag auf Schlag: Als erster der Promi-Jury drückte Nico Santos (28) den roten Knopf - ihm folgten Sarah Connor (41), Mark Forster (38) und Johannes Oerding (39) im Sekundentakt.
"Ich war hin und weg! Von Anfang an. Ich bin jetzt schon ein Riesenfan", schwärmte Santos von Mazzes Stimme.


Im Kraftverkehr wurde mitgefiebert und gefeiert

Das Publikum tobte und auch im Chemnitzer Kraftverkehr gab es kein Halten mehr. Hier verfolgten Freunde und Familie Mazzes TV-Auftritt.
Unter den Fans in der Event-Location saßen auch Ex-Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (59), Künstler Gregor-Torsten Kozik (73) und Kraftverkehr-Inhaber Andreas Wöllenstein (52).
Die Show wurde schon vor Wochen aufgezeichnet und Mazze hat Schweigepflicht darüber, wie es in der Show für ihn weitergeht: "Ich darf nicht zu viel verraten, aber das Beste kommt zum Schluss ..."
Die nächste TV-Runde startet am 11. November.
Titelfoto: ProSiebenSAT.1/André Kowalski, Peggy Schellenberger