Leiche nach Klinik-Geständnis gefunden: Obduktion soll grausame Details klären
Chemnitz - Der schockierende Leichenfund nach einem Geständnis in der Psychiatrie erschütterte Chemnitz. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln nun in alle Richtungen.

"Derzeit werden alle Spuren ausgewertet", erklärt Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein. Genauere Details zum Tötungsdelikt liegen bislang nicht vor. Die Leiche befindet sich in der Obduktion.
Im Fokus der Ermittlungen steht ein 47-jähriger Tscheche, der verdächtigt wird, am frühen Dienstagmorgen gegen 3 Uhr eine 46-jährige Landsfrau getötet zu haben.
Die Ermittler entdeckten die Leiche in einem leerstehenden Gebäude an der Annaberger Straße in Chemnitz. "Vor dem Haftrichter schwieg der 47-Jährige", so Klein.
Allerdings hatte der Verdächtige zuvor bereits sein Schweigen gebrochen. Während seiner Behandlung in der Klinik verriet er, wo sich die Tote befindet, und gestand, seine Bekannte getötet zu haben. Daraufhin wurde umgehend die Polizei alarmiert.
"Damit lieferte er ein gewichtiges Indiz dafür, dass er in die Tat verwickelt ist", erklärt der Oberstaatsanwalt. Details zur möglichen Tatwaffe oder Todesursache sind derzeit nicht bekannt.
Titelfoto: Haertelpress/Harry Härtel