Großeinsatz mit Blaulicht am Potsdamer Platz in Berlin: Was ist da los?

Berlin - Entgleiste S-Bahn mit vielen Verletzten? Nein, es gibt Entwarnung! Stattdessen üben Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei und Feuerwehr am heutigen Samstag am Potsdamer Platz in Berlin ein mögliches Horror-Szenario. Mit der Probe sollen sie fit für den Ernstfall sein.

Auch bewaffnete Kräfte nahmen an der Notfall-Übung teil.  © Joerg Carstensen/dpa

Wie die S-Bahn-Berlin auf X mitteilt, findet die Notfallübung zwischen 10 und 14 Uhr auf dem nicht genutzten Gleis 13 statt.

"Wenn ihr ein großes Blaulichtaufgebot rund um den S+U Bahnhof wahrnehmt, macht euch also bitte keine Sorgen", informiert das Unternehmen in dem Beitrag.

Der Fahrbetrieb sei von der Katastrophenübung am Tag vor dem Berliner Halbmarathon mit Zehntausenden Teilnehmern nicht betroffen, hieß es dort weiter.

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Die B.Z. berichtet, dass in dem realitätsnahen Szenario eine S-Bahn im Nord-Süd-Tunnel aus den Schienen sprang und die Stromschiene beschädigte.

Dabei sei es dann Aufgabe, Fahrgäste aus der Bahn zu retten und Verletzte zu versorgen. Rund 160 Einsatzkräfte, 40 Fahrzeuge und 190 Komparsen sind den Angaben der Deutschen Bahn zufolge an der Notfallübung beteilgt.

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Geschminkte Komparsen mimten Verletzte.  © Joerg Carstensen/dpa

Die Bahn teilt ferner mit: "Ziel der Übung ist es insbesondere, die Meldewege sowohl intern als auch zwischen DB und den Rettungskräften zu erproben."

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