"Muxmäuschenstill X": Jan Henrik Stahlberg stellt seinen Film in Berlin vor

Berlin - Nach über zwanzig Jahren kommt der zweite Teil des gesellschaftskritischen Films "Muxmäuschenstill" in die Kinos. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin lädt als Schirmherr noch vor dem offiziellen Start am 1. Mai zu einer Sondervorstellung ein. Auch Regisseur und Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg (54) kommt.

Mux (gespielt von Jan Henrik Stahlberg, 54) will die Welt vom Neoliberalismus retten.
Mux (gespielt von Jan Henrik Stahlberg, 54) will die Welt vom Neoliberalismus retten.  © Mux Filmproduktion / Ralf Noak

"Es ist an der Zeit, dass wir alle miteinander reden: Wir, die Zivilgesellschaften, die Gewerkschaften, die NGOs, die politisch Aktiven und Menschen, die eintreten wollen für eine andere Politik, für eine Politik der Rückverteilung", zitierte der Verleih von Filmwelt den DGB Berlin in einer Mitteilung vom Freitag.

Weiter ist zu lesen: "Lasst uns das Trennende überwinden, uns den gemeinsamen Widerstand organisieren. Gemeinsam sind wir nicht nur unglaublich viele, wir haben auch eine unglaubliche Macht."

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema "Soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft" mit folgenden Personen statt:

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  • Ulrich Schneider (66), Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
  • Daniel Wucherpfennig, Regionsgeschäftsführer DGB Berlin
  • Michael Hartmann (72), Soziologe & Elitenforscher
  • Jan Henrik Stahlberg, Regisseur und Hauptdarsteller "Muxmäuschenstill X"
  • Ulrike Guérot (61), Politikwissenschaftlerin & Publizistin

Moderiert wird das Panel von Jessica Kurz.

"Muxmäuschenstill X": Darum geht es in dem Film von Jan Henrik Stahlberg

"Muxmäuschenstill X" erzählt die Geschichte des selbst ernannten Revolutionärs und Weltverbesserers Mux, der nach einem schweren Autounfall Jahre im Wachkoma lag und sich nun als Fremder im eigenen Land fühlt. Der psychopathische Moralapostel und Selbsthelfer begibt sich mit seinem Langzeitpfleger Karsten (Tilman Vellguth, 23) auf Mission nach Sachsen., um Menschen um sich zu scharen. Im Gepäck hat er sein Manifest des Muxismus und kämpft erneut für eine gerechtere Gesellschaft und will die Welt vom Neoliberalismus befreien.

Das Special Screening findet am 17. April im Filmtheater am Friedrichshain in der Bötzowstr. 1-5 in 10407 Berlin statt. Einlass ist um 18 Uhr; Filmbeginn um 18.30 Uhr. Karten gibt es hier.

Titelfoto: Mux Filmproduktion / Ralf Noak

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