Berlin - Nicht versichert, erforderlicher Führerschein fehlte: Berliner Fahrradpolizisten haben am Freitag den richtigen Riecher beweisen und einen Mann mit einem E-Scooter gestoppt.
Nach Angaben der Beamten vom Samstag kam der Verdacht auf, dass mit dem elektrischen Tretroller etwas nicht stimmen könnte.
Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass der besagte E-Scooter drei verschiedene Fahrmodi hatte.
Während er im ersten gemütliche 20 km/h fuhr, zeigte das Display im dritten Modus rasante 65 Kilometer pro Stunde an.
Das Problem: In Deutschland gilt für E-Scooter eine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, um sie ohne Führerschein zu fahren - wobei eine Toleranz von maximal zehn Prozent der Höchstgeschwindigkeit zugestanden wird.
Nur hatte "der recht junge Fahrer des Gefährts", wie die Polizei schrieb, weder den erforderlichen Führerschein noch war der Elektroroller versichert. Mit dem Aufbau des Sitzes sei zudem die Betriebserlaubnis erloschen, hieß es weiter.
Die Beamten stellten den Roller für ein technisches Gutachten sicher und zeigten den Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an. Zudem wird wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.