Treffen nach 48-Stunden-Streik bei der BVG: Kommt es jetzt knüppeldick?

Von Michel Winde

Berlin - Nach dem längsten Warnstreik in der laufenden Tarifrunde kehren die Berliner Verkehrsbetriebe und die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch wieder an den Verhandlungstisch zurück.

48 Stunden - so lang stand der Berliner Nahverkehr zuletzt wegen eines Warnstreiks weitgehend still. Bei den Fahrgästen der BVG war Geduld gefragt.  © Carsten Koall/dpa

Vergangene Woche hatte die Gewerkschaft zu einem zweitägigen Ausstand im Berliner Nahverkehr aufgerufen.

Das jüngste BVG-Angebot für die rund 16.000 Beschäftigten lehnt Verdi ab und kritisiert dieses als "Reallohnsenkung". Die BVG wiederum fordern von Verdi, sich zu bewegen. "Verhandeln geht nie ohne Kompromisse", sagte Personalvorständin Jenny Zeller-Grothe.

Bis zum 21. März - also der folgenden Verhandlungsrunde - hat die Gewerkschaft den BVG ein Ultimatum gestellt.

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Sollte das Unternehmen die Forderungen bis zur fünften Verhandlungsrunde an diesem Tag nicht erfüllen, werde es unbefristete Streiks geben. Diesen müssten bei einer Urabstimmung mindestens 75 Prozent der sich beteiligenden Verdi-Mitglieder zustimmen.

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