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AOK PLUS – Wer schon einmal darüber nachgedacht hat, eine Weile auf ungesunde Gewohnheiten zu verzichten, für den bietet die Fastenzeit eine ideale Gelegenheit.
Unabhängig vom Glauben sind die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag (5. März bis 19. April) eine Chance belastende Muster wie Alkohol, Zucker oder das Rauchen bewusst zu hinterfragen und vielleicht sogar ganz abzulegen.
Warum das sinnvoll ist, erklärt AOK PLUS-Ernährungs- und Suchtberaterin Doreen Ebermann!
Wohlfühlkur für die Leber: So verändert sich der Körper ohne Alkohol
"Alkohol belastet den Leberstoffwechsel. Die überschüssige Energie beim Alkoholabbau speichert die Leber als Leberfett. Schon bei einem Glas Bier pro Tag entsteht deutliches Leberfett", erklärt Doreen Ebermann.
Die gute Nachricht: Schon nach einer Woche ohne Alkohol baut sich das alkoholbedingte Leberfett ab, nach zwei bis drei Wochen ist die Leber komplett davon befreit.
Das Organ kann sich wieder seinen eigentlichen Aufgaben, beispielsweise der Entgiftung, widmen.
Und es kommt noch besser:
"Wer auf Alkohol verzichtet, nimmt leichter ab und schläft besser, denn durch den Alkohol werden die verschiedenen Schlafphasen unterbrochen. Die Leistungsfähigkeit wird gesteigert, Stress reduziert und das Immunsystem gestärkt.
Nach einem Monat wird die Haut besser, man fühlt sich fitter und der Blutdruck ist niedriger. Nach sechs Wochen bessern sich auch die Blutfettwerte und die gesamte körperliche und psychische Gesundheit", so die Expertin.
Wer auch nach Ostern keinen Alkohol trinkt, wird staunen! Nach drei Monaten steigen Körpergefühl, Selbstbewusstsein, geistige Klarheit, Libido und Potenz. Immunsystem, Haut, Blut und Psyche sind noch besser.
Das bewirkt ein Leben ohne Zucker
"Wenn wir weniger Süßes zu uns nehmen, gewöhnen wir uns die große Lust auf Zucker langsam wieder ab. Unsere Geschmacksnerven werden wieder sensibler und der allgemeine Gesundheitszustand verbessert sich schnell.
Durch den niedrigeren Blutzuckerspiegel und die geringeren Blutzuckerspitzen greift unser Körper auf die Zuckerreserven in Leber und Muskulatur zurück. Bei längeren Fastenzeiten mit leichter Bewegung wird auch überschüssiges Körperfett abgebaut", informiert Doreen Ebermann.
Beim Verzicht auf versteckte Zucker verbessern sich auch die Verdauung und die Darmflora. Zudem ist Zuckerfasten gut für die Zähne, da die schädlichen Bakterien im Mund weniger Nährsubtanz bekommen und wegsterben.
Das erschwert den Verzicht: "Wenn man vorher viel Zucker gegessen hat, können zu Beginn Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten eintreten, denn unser Körper macht einen kleinen Entzug durch. Das pendelt sich nach ein paar Tagen normalerweise wieder ein. Es hilft bereits, vor der Fastenzeit den Zuckerkonsum schrittweise zu reduzieren."
Für solche Zwecke bietet die AOK PLUS auch Ernährungsberatungen in der Primärprävention an.
So wird es leichter: "Vor dem Fasten alle Süßigkeiten und Produkte mit zugesetztem Zucker aus dem Haushalt und der Schublade im Schreibtisch verbannen und gesunde Alternativen in Form von Gemüse, Obst und Nüssen einkaufen."
Das verändert sich, wenn Du mit dem Rauchen aufhörst
Die AOK PLUS-Expertin erklärt: "Schon nach 24 Stunden ohne Zigarette sinkt das Herzinfarkt-Risiko, nach zwei Tagen verbessern sich der Geschmacks- und Geruchssinn, nach zwei bis drei Wochen stabilisiert sich der Kreislauf und die Lungenfunktion verbessert sich.
Nach ein bis neun Monaten kommen Hustenanfälle und Kurzatmigkeit seltener vor, verstopfte Nasennebenhöhlen befreien sich. Auch die Lunge reinigt sich, die Verschleimung der Atemwege nimmt ab."
Wer dauerhaft aufhört, hat nach zwei bis fünf Jahren wieder das Schlaganfallrisiko eines Nichtrauchers. Nach fünf Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, an Mund-, Rachen- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken, nur noch halb so groß wie bei Rauchern.
Nach zehn Jahren fällt das Risiko für Lungen- und Gebärmutterhalskrebs auf die Hälfte. Es lohnt sich also, langfristig dabeizubleiben!
Das erschwert den Verzicht: "Die ersten zwei bis drei Tage sind am schwierigsten: Es treten Entzugserscheinungen auf wie Schwitzen, innere Unruhe, Angst oder steigende Nervosität, zusätzlich ein großer Appetit.
Bereits sieben bis zehn Tage nach der letzten Zigarette sind die Symptome aber schon deutlich abgeklungen. Dann erschweren eher eingespielte Verhaltensmuster und psychische Abhängigkeit eine dauerhafte Abstinenz. Denn unser Gehirn hat das Rauchen als positive Erfahrung gespeichert", so Doreen Ebermann.
So wird es leichter: "Durch Bewegung und Sport werden Glückshormone ausgeschüttet und man lenkt sich vom Verlangen nach Zigaretten ab. Man sollte möglichst Situationen meiden, in denen man früher geraucht hat und gesündere Alternativen suchen, um die gewohnte Zigarette zu ersetzen.
Noch erfolgreicher gelingt die Raucherentwöhnung mit geeigneten Therapiemaßnahmen, zum Beispiel den Raucherentwöhnungskursen der AOK PLUS, die es auch online gibt", verrät die Expertin.
In den Gesundheitskursen kannst Du übrigens auch lernen, wie einfach es ohne Alkohol geht oder wie Du Dich dauerhaft gesund ernährst.
Die AOK PLUS übernimmt für ihre Versicherten die Kosten für bis zu zwei Gesundheitskurse im Jahr! Kurse wählst und buchst Du einfach auf plus.aok.de/kurse.